Übersäuerung durch Sport

Sport ist für viele von uns der perfekte Ausgleich. Ob im Fitnessstudio, beim Joggen oder im Sportverein – sich nach einem langen Arbeitstag so richtig auszupowern, tut einfach gut! Und wer regelmäßig trainiert, fühlt sich in der Regel fit und gesund. Doch die Realität kann auch anders aussehen: Trotz sportlicher Anstrengung fühlen wir uns energie- und kraftlos. Der Grund für ein solches Leistungstief kann ein Säureüberschuss im Muskelgewebe sein. Die ersten Anzeichen werden meist nicht richtig wahrgenommen oder sogar falsch gedeutet: Statt dem Körper eine Regenerationsphase zu gönnen, treibt man sich zu noch intensiveren Trainingseinheiten an!

Sauerstoffmangel macht sauer.
Bei intensiver Belastung kann der Körper die Muskulatur nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgen. Der sogenannte anaerobe Stoffwechsel führt zu einer Übersäuerung des Muskelgewebes.

Saures Milieu bremst die Leistung.

Dabei sind übersäuerte Muskeln durch forderndes Training keine Seltenheit. Bei hoher oder ungewohnter sportlicher Belastung wird das in Muskulatur gespeicherte Glycogen rasch verbraucht und der Körper schaltet auf anaeroben Stoffwechsel um: Ohne den Einfluss von Sauerstoff entsteht aus dem Glycogen Laktat, das sich in unserer Muskulatur anreichert, sowie freie Protonen (positiv geladene Wasserstoffionen). Letztere können bei Anreicherung die Aufnahme von Kalzium behindern, das zur Energiegewinnung notwendig ist. Das zunehmend saure Zellmilieu hemmt aber auch die Muskelkontraktion und schränkt dadurch die Kraftentfaltung ein: Muskelkater, Muskelkrämpfe oder Leistungsabfall sind die Folge.

EIN AUSGEWOGENES SÄURE-BASEN-VERHÄLTNIS IST JETZT NOCH WICHTIGER!

Eine proteinreiche Ernährung ist die Voraussetzung für den Muskelaufbau. Aber da Proteine sauer verstoffwechselt werden, ist ein basischer Ausgleich jetzt noch wichtiger als sonst.

Eiweiß ist ein Säurebildner.

Aber auch die Ernährung spielt eine maßgebliche Rolle für das Gleichgewicht des Säure-Basen-Haushalts: Eiweißreiche Lebensmittel sind für Sportler wichtige Proteinquellen und für den Muskelaufbau unverzichtbar. Doch Fleisch, Fisch, Wurst und Milchprodukte sowie Brot sind Säurebildner: Eiweiß besteht aus schwefel- und phosphathaltigen Aminosäuren, die vom Körper sauer verstoffwechselt werden. Wird eine proteinreiche Ernährung nicht durch ausreichend basenbildende Nahrungsmittel ausgeglichen, so entsteht ein Säureüberschuss.  
Der Säure-Basen-Haushalt kann zusätzlich mit Hilfe eines geeigneten Nahrungsergänzungsmittels sinnvoll unterstützt werden. So enthält Basosyx® Classic unter anderem basische Mineralstoffverbindungen, die Säuren schonend neutralisieren, sowie Zink für einen normalen Säure-Basen-Haushalt.